Justizvollzugsanstalt Heinsberg:  Auch Otto Rehhagel gratuliert dem SV Ophoven

 

Auch Otto Rehhagel gratuliert dem SV Ophoven

Der Klub aus dem Wassenberger Stadtgebiet erhält die Sepp-Herberger-Urkunde und einen Scheck über 5000 Euro
Übergabe der Urkunde an den Vereinsvorsitzende Dirk Schulze Feierstunde in Mannheim: Der SV Ophoven durfte sich über die Sepp-Herberger-Urkunde und ein Preisgeld in Höhe von 5000 Euro freuen.
Quelle: Foto: Carsten Kobow

© Heinsberger Zeitung

Wassenberg-Ophoven. Bei einer Feierstunde im Congress-Center Rosengarten in Mannheim haben zehn Fußballvereine die Sepp-Herberger-Urkunde erhalten – unter ihnen der SV Ophoven. Seit ihrer Errichtung zeichnet die älteste Stiftung des Deutschen Fußball-Bundes mit der Urkunde auf Vorschlag der DFB-Landesverbände Fußballvereine für besonderes Engagement aus. In den Kategorien Behindertenfußball, Resozialisierung, Schule und Verein sowie Sozialwerk wurden Geldpreise im Gesamtwert von 35 000 Euro vergeben.

Fußball-Größen unter den Gästen

Es war der Vorabend des 118. Geburtstages von Sepp Herberger – und der „Chef“ wäre sicher stolz auf die zehn Preisträger gewesen. Im Beisein von 90 geladenen Gästen, darunter Mannheims Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz, DFB-Vizepräsident Eugen Gehlenborg, DFB-Schatzmeister Reinhard Grindel, die Fußball-Größen Otto Rehhagel und Horst Eckel sowie zahlreiche weitere Persönlichkeiten aus Fußballsport und Gesellschaft, wurde im Bereich Resozialisierung der SV Ophoven für seine intensive Zusammenarbeit mit der Justizvollzugsanstalt Heinsberg mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

Chance für Strafgefangene

Der Klub aus dem Wassenberger Stadtgebiet gibt (ehemaligen) Strafgefangenen die Gelegenheit, im Verein mit zu trainieren, mit zu spielen und eine neue Aufgabe und ein neues Lebensumfeld zu finden. Die Urkunde und den Scheck über 5000 Euro nahm der Vereinsvorsitzende Dirk Schulze aus den Händen von Hermann Korfmacher, dem Vorsitzenden des Stiftungskuratoriums, entgegen. „Seit dem Jahr 2007 haben Sie bereits mehr als 30 Jugendliche in Ihre Vereinsmannschaften integriert; einige sind auch nach der Inhaftierung Ihrem Verein verbunden geblieben. Auch deshalb, weil dank Ihres Bemühen Arbeits- und Ausbildungsstellen gefunden wurden“, so Korfmacher.


 

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